Meister Westfalenliga 2017/2018

HSV schaffte verdienten Punkt nicht

Der große Jubel des Hasseler Anhangs nach dem Schlusspfiff zeigte, wie glücklich die als Tabellendritte angereisten Gelsenkirchener Vorstädter über ihren knappen 1:0-Erfolg beim Dreizehnten in Holzwickede waren. Und in der Tat hätten sich die Gäste aus dem Ruhrpott nicht darüber beschweren können, wenn ihnen die gastgebenden HSVer mindestens einen Punkt abgeknöpft hätten. Doch obwohl die Schützlinge von Ingo Peter ganz gewiss eine ihrer besten Saisonleistungen zeigten, standen sie am Ende der Partie wieder einmal mit leeren Händen da.

Beide Teams zeigten in der Anfangsphase ein Spiel auf Augenhöhe, wobei die Gastgeber die erste erwähnenswerte Torszene in der 11. Minute besaßen, als ein Kopfball von Jan-Dirk Groenewold nach einem Freistoß von Tim Lorenz nur knapp sein Ziel verfehlte. Dann brannte es acht Minuten später nach einem Solo von Sascha Grasteit lichterloh im Hasseler Strafraum, doch Sitki Üstün kam nicht ans Leder. Stattdessen schlossen die Gäste im Gegenzug einen klug vorgetragenen Konterangriff mit dem Führungstreffer durch Daniel Eisenkopf ab. In der Folgezeit demonstrierte Hassel wiederholt sein spielerisches Vermögen, das den SCH so hoch in der Tabelle angesiedelt hat. Aber nachdem der an diesem Tag sehr gute Christopher Kaiser in der 29. Minute im letzten Augenblick vor Nikolaj Zugcic geklärt hatte, hatte eine Minute danach auf der Gegenseite Lorenz Pech, dass ihm freistehend der Ball über den Spann rutschte. Zwei Minuten später hatte auch Grasteit kein Glück: Seinen Schuss aus zehn Metern boxte Hassels Keeper Cedric Drobe mit einer Glanzleistung aus dem Winkel. Auch die nächsten guten Möglichkeiten standen für den HSV zu Buche, doch Kopfbälle von Grasteit (41.) und Groenewold (45.) gingen knapp über bzw. neben das Tor.

Nach Wiederanpfiff nahmen die Hausherren das Zepter vollends in die Hand und gestatteten dem Favoriten relativ wenige gefährliche Konter. Lediglich in der 82. Minute musste sich Holzwickedes Schlussmann Amir Halilovic dem einschussbereiten Eisenkopf vor die Füße werfen, ansonsten hatten die Gäste viel damit zu tun, um das Andrängen der HSVer, bei denen der lang aufgeschossene Kai Hutmacher in der Schlussphase als zusätzliche Sturmspitze eingewechselt wurde, einzudämmen – aus Hasseler Sicht letztlich dann auch erfolgreich. Was dennoch aufs SCH-Tor kam, wurde wie Patrick Leclairs Freistoß (79.) eine Beute von Drobe oder wie Grasteits Kopfballheber (82.) von der Torlinie „gekratzt".

HSV: Halilovic – Üstün, Wilmanns (81. K. Hutmacher), Groenewold, Kaiser, Köhler, Lorenz (75. Köhn), Oscislawski, Grasteit, Lenz (65. Leclaire), Krawietz.

SCH: Drobe – Sell, Makarchuk, Poch, Zugcic, El Hammad (67. Winkler), Moritz (60. Fricke), Poloczek, Schlüter, Djuliman, Eisenkopf (90. Hagemeister)

Tor: 0:1 (19.) Eisenkopf

Schiedsrichterin: Regina Heim (Olpe)


Kontakt

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